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DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Klinik für Neurologie

Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 3411
Fax: (030) 3035 - 3412
E-Mail Kontakt 

Chefarzt

Prof. Dr. med. Robert Stingele

Abteilungsleitung

Christine Bertat

Stationen

Station 1A
Station 6B

Zu den neurologischen Erkrankungen gehören alle Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven. Dies sind der Morbus Parkinson (Parkinsonsche Erkrankung) ebenso wie Kopfschmerz und Migräne, Multiple Sklerose, Polyneuropathie, Schwindel, Borreliose, Rückenschmerzen, Normaldruckhydrozephalus, Demenzerkrankungen, Myasthenia gravis, um nur einige zu nennen.

Mit Beschwerden wie Taubheitsgefühl, Lähmungen, Gangunsicherheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schmerzen ohne erkennbare andere Ursache, Nachlassen geistiger Fähigkeiten können Sie sich uns anvertrauen.

Schlaganfall

Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt. Nach Ergebnissen Deutscher Schlaganfalldatenbanken sterben bis zu 15% innerhalb der ersten drei Monate nach dem Schlaganfall. Die Diagnose und Therapie des Schlaganfalls ist eine der Schwerpunkte unserer Abteilung. Neben der Akutbehandlung sind uns auch Ihre persönlichen Risikofaktoren wichtig, denn deren Behandlung kann den nächsten Schlaganfall verhindern!

Epilepsie

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Abteilung liegt in der Diagnose und Therapie von epileptischen Anfällen und Epilepsien. Zur Unterscheidung von nichtepileptischen Anfällen betreiben wir ein eigenes neurovegetatives Labor und arbeiten eng mit der radiologischen Abteilung zusammen.

Bewegungsstörungen

In der Neurologie werden Bewegungsstörungen wie M. Parkinson, Zittern (Tremor), Dystonien, Ataxien und Gangstörungen behandelt.

Muskelerkrankungen

Im Bereich Muskelerkrankungen diagnostizieren und behandeln wir Patienten mit Muskelerkrankungen stationär.

Unser Kooperationspartner für Muskelerkrankungen ist Frau Prof. Simone Spuler
(MD-NET, Charité - Universitäts-medizin, Berlin, Experimental and Clinical Research Center)

Borreliose

Borrelia burgdorferi ist der Erreger der Borreliose, einer durch Zecken übertragenen Erkrankung, die sich an verschiedenen Organen, insbesondere an der Haut, den Gelenken und am Nervensystem zeigen kann. Etwa 15% der unbehandelten Infizierten entwickelt neurologische Manifestationen wie Nervenentzündungen und Gesichtslähmungen. Nicht selten wird Ihr Hausarzt Sie zu uns schicken, weil ein Labortest den Verdacht auf eine Borrelienerkrankung geweckt hat. Der Labor-Test allein kann nämlich nicht sicher zwischen einer abgelaufenen Infektion und einer noch aktiven Infektion unterscheiden. Hier kommt dann der Neurologe ins Spiel und es kann sein, das wir Sie für eine Nervenwasserpunktion stationär aufnehmen müssen.

Myasthenia gravis

Die Myasthenia gravis ist eine Erkrankung der Erregungsübertragung zwischen Nerv und Muskel. Sie führt zu einer unterschiedlich ausgeprägten Muskelschwäche, die in der Regel unter Belastung stärker wird und sich in Ruhe bessert. Nicht selten beginnt die Erkrankung mit Doppeltsehen, Schwere der Augenlider, mit Kau- und Schluckbeschwerden, die sich besonders gegen Abend verstärken. Durch elektrophysiologische Tests und Laboruntersuchungen können wir diese Erkrankung erkennen und die geeignete Therapie einleiten.

Demenz

Mehr als 1 Million Deutsche leiden an einem Nachlassen kognitiver Leistungen, an einer Demenz. Die meisten davon an einer Demenz vom Alzheimertyp. Es gibt aber auch andere, zum Teil gut behandelbare Ursachen einer Demenz. Daher sollte bei Nachlassen des Gedächtnisses, des Denkvermögens und bei ersten Beeinträchtigungen des Alltagslebens immer eine sorgfältige Abklärung erfolgen.

Schwindel

Schwindel kann viele Ursachen haben und daher sind zur Abklärung von Schwindel nicht selten unterschiedliche medizinische Fachdisziplinen nötig. Wir Neurologen unterscheiden zwischen einem "zentralen" Schwindel, der durch Erkrankungen des Gehirns ausgelöst wird und den "peripheren" Schwindel, der bei Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans einsetzt. Bei sehr akuten Schwindelattacken können Sie sich über die Rettungsstelle an unseren diensthabenden Neurologen wenden.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind sehr verbreitet und meist nicht Ausdruck eines Hirntumors oder einer Hirnblutung! Wer unter häufigen Kopfschmerzen leidet, sollte aber einmal von einem Neurologen untersucht werden, denn auch "harmlose" Kopfschmerzen können lästig sein und lassen sich nicht selten gut behandeln.

Ein neuer, plötzlich aufgetretener, heftiger Kopfschmerz sollte immer sofort abgeklärt werden. Bitte suchen Sie hierfür unsere Rettungsstelle auf.

Rückenschmerzen

Kennt fast jeder! In den Industrienationen ist der Rückenschmerz nach dem grippalen Infekt der zweit häufigste Grund, einen Arzt aufzusuchen. Gemeinsam mit der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie kümmern wir uns um Ihren Rückenschmerz.
Bitte wenden Sie sich im Notfall an die Rettungsstelle.