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DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Brustzentrum
Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung
Tel.: (030) 3035 - 3501
Fax: (030) 3035 - 35 61
E-Mail Kontakt
Chefärztin des Brustzentrums
Dr. med. Anke Kleine-Tebbe
Abteilungsschwester
Regina Wodtke

Östrogen, ein körpereigenes weibliches Geschlechtshormon, kann den Brustkrebs zum Wachsen anregen, wenn sog. "Rezeptoren" auf der Oberfläche der Tumorzellen vorhanden sind. 60 - 70 % der Patientinnen besitzen solche "Rezeptoren" und bringen damit die Voraussetzungen mit, um mit Medikamenten behandelt zu werden, die gegen das Östrogen gerichtet sind. Verschiedene Wirkstoffe in der Hormontherapie haben unterschiedliche Angriffspunkte. Die sog. GnRH-Analoga wirken in der Hirnanhangsdrüse auf die Steuerung der Hormonproduktion, die Aromatasehemmer blockieren Enzyme, die für die Östrogenbildung benötigt werden und die sog. Antiöstrogene besetzen die Östrogenrezeptoren und verhindern so die östrogene Wirkung. Die Hormontherapie ist sehr gut verträglich.



