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DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Brustzentrum

Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 35 63
Fax: (030) 3035 - 35 61
E-Mail Kontakt

Chefärztin des Brustzentrums

Dr. med. Anke Kleine-Tebbe

Abteilungsleitung

Kerstin Goerlitz

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Durch große Studien wissen wir heute, dass sich zum Zeitpunkt der Entdeckung der Brustkrebserkrankung bereits einzelne Krebszellen im Körper verteilt haben können, aus denen sich später Tochtergeschwülste entwickeln können. Durch die Chemotherapie sollen diese Zellen zerstört werden. Es handelt sich somit um eine Vorsorgetherapie (adjuvante Chemotherapie) je nach individueller Risikoeinschätzung. Durch Zytostatica (Zellgifte) in Infusions- oder Tablettenform werden die im Körper eventuell vorhandenen Krebszellen in bestimmten Phasen der Zellteilung angegriffen und zerstört. Die einzelnen Gaben der Chemotherapieinfusion werden in der Regel in einem Rhythmus von 3 bis 4 Wochen und insgesamt 6 bis 8 Mal wiederholt. Die Chemotherapie wird in unserem Brustzentrum vorwiegend ambulant durchgeführt. Hierfür sind spezielle Räume mit bequemen Liegesesseln vorhanden.

Betreut werden die Patientinnen durch besonders ausgebildete Schwestern und die ärztlichen Kollegen und die Psychoonkologin, die die Patientin bereits während des stationären Aufenthaltes betreut haben. So besteht der Kontakt zwischen Arzt und Patientin auch nach Entlassung aus der stationären Behandlung fort und wir können schnell auf eventuell während der Chemotherapie auftretende Nebenwirkungen und Fragen reagieren. Gegen die am häufigsten zu erwartenden Nebenwirkungen wie z. B. Übelkeit und Blutarmut erhalten die Patientinnen bereits während der Therapie vorbeugende Medikamente. Ebenso wird jeder Frau, wenn es aufgrund des Chemotherapieregimes notwendig ist, schon vor Beginn der Chemotherapie ein Rezept über eine Perücke für den zu erwartenden Haarausfall ausgehändigt.

Primäre Chemotherapie

Bei besonders großen Tumoren kann es angezeigt sein, die Chemotherapie vor der Operation durchzuführen, um den Tumor zu verkleinern und ihn dann besser operativ entfernen zu können. In geeigneten Fällen ist nach der primären Chemotherapie sogar die brusterhaltende Operation möglich.