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DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Berliner Adipositaszentrum

Salvador- Allende- Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 3325
Fax: (030) 3035 - 3371
E-Mail Kontakt

Chefarzt

Prof. Dr. med. Matthias Pross

Adipositassprechstunde

dienstags
von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

donnerstags 
von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Haus 5.2, Ebene 2

Tel.: (030) 3035 - 3325
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Zertifikat

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Operationsverfahren

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Verfahren der Operation: die restriktiven sowie die kombiniert restriktiv, malabsorptiven Operationsverfahren.

Die rein restriktiven Verfahren vermindern hauptsächlich die Nahrungszufuhr. Bei den kombinierten Verfahren wird zum einen die Nahrungszufuhr eingeschränkt, zum anderen ein Teil der natürlichen Darmpassage ausgeschaltet, so dass auch die Nahrungsaufnahme im Darm eingeschränkt ist.

Wir operieren diese Verfahren in minimal-invasiver Technik („Schlüssellochchirurgie“).

Magenbypass

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Bei diesem operativen Verfahren wird funktionell der Dünndarm verkürzt, indem eine Trennung vom Zwölfingerdarm vorgenommen wird. Anschließend wird dieser Dünndarmanteil mit einem künstlich angelegten kleinen "Vormagen" verbunden und der Zwölfingerdarmrest tiefer an den Dünndarm angeschlossen. Die Nahrungsaufnahme in den kleinen Vormagen und die Nahrungsverwertungsstrecke im Dünndarm sind reduziert.

Schlauchmagen (sleeve gastrectomy)

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Bei dieser Operation wird ein größerer Anteil des Magens entfernt. Übrig bleibt ein etwa 2-3 cm dicker Schlauchmagen. Es kommt zu einer erheblichen, dauerhaften Verringerung des Füllungsvolumens. Das bedeutet, dass ein Sättigungsgefühl entsteht, auch wenn nur geringe Nahrungsmengen aufgenommen werden. Das "Hungerhormon" Ghrelin wird ebenso vermindert ausgeschüttet, so dass sich auch weniger "Hungergefühl" bei Patienten nach einer Schlauchmagen-OP zeigt.

Magenballon (Bioenterics Intragastrisches Ballonsystem - BIB)

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Der Magenballon wird mittels einer Gastroskopie in den Magen eingebracht. Wenn der Ballon im Magen entfaltet ist, simuliert er eine Füllung des Magens und so wird ein Sättigungsgefühl erzeugt. Man hat weniger Hunger. Trotzdem ist es unumgänglich, auch das Ess- und Bewegungsverhalten umzustellen. Das System sollte nicht länger als 6 – 8 Monate im Magen verbleiben. Entfernt wird der Ballon ebenfalls mittels Endoskopie. Zuerst wird die Flüssigkeit abgelassen, dann wird der Ballon wieder entfernt. 

Die Indikation hierfür sehen wir hauptsächlich im Rahmen einer extremen Adipositas als Zwei-Stufen-Konzept.

Magenband (gastric banding)

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Das Magenband besteht aus einem elastischen Gefäß, welches – je nach Notwendigkeit – durch eine Injektion aufgefüllt wird. Das Band wird während einer Bauchspiegelung um den oberen Teil des Magens gelegt, so dass der Magen in zwei Teile aufgeteilt wird, einen kleinen Teil oberhalb des Bandes mit Inhalt und dem Rest unterhalb des Bandes. Im Magenband ist ein kleiner Ballon integriert, der aufgefüllt werden kann. So kann der Durchtritt reguliert und damit auch eine Nahrungsaufnahme gesteuert werden.