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DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Klinik für Innere Medizin
Schwerpunkt Angiologie
und kardiovaskuläre Frührehabilitation
Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung
Tel.: (030) 3035 - 3505
Fax: (030) 3035 - 3503
E-Mail Kontakt
Chefarzt
Dr. med. Peter Klein-Weigel
Abteilungsschwester
Annemone Becker
Angiologische Diagnostik
Wir führen die gesamte moderne nicht invasive und invasive Gefäßdiagnostik durch.
Digitale Subtraktionsangiographie
Ausführliche Informationen zur Angiographie finden Sie auf den Webseiten der Radiologie
Farbkodierte Duplexsonographie aller Gefäßprovinienzen
Die FKDS ermöglicht eine nichtinvasive ultraschallbasierte Darstellung der Gefäßanatomie und der Blutflussverhältnisse in den Gefäßen. Sie dient auch der Früherkennung von arteriosklerotischen oder entzündlichen Gefäßwandveränderungen und von Gefäßaussackungen (Aneurymsata).
Knöchelarteriendruckmessung in Ruhe und nach Belastung
Der Vergleich zwischen dem Armblutdruck und dem Blutdruck in den Unterschenkelgefäßen ermöglicht auf einfache Weise die Diagnosestellung und Schweregradbeurteilung einer Verschlußkrankheit der Beine. Der Knöcheldruck besitzt darüber hinaus prognostische Relevanz für kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall.
Bei grenzwertiger Erniedrigung kann durch eine ergänzende Untersuchung der Knöchelarteriendrücke nach Zehenständen eine Verschlusskrankheit demaskiert werden.
Standardisierte Laufbandergometrie
Die Laufbandergometrie bei 3 km/h und 12% Steigung erlaubt eine reproduzierbare Bestimmung der Gehstrecke und der verbliebenen Mobilität bei Vorliegen einer Verschlusskrankheit der Beine.
Venenverschlussplethysmographie (VVP)
Mit Hilfe der Venenverschlussplethysmographie können die Kapazität und die Abstromverhältnisse im Venensystem bestimmt werden. Die Methodik erlaubt auch eine Quantifizierung der Blutflussmenge im Unterschenkel in Ruhe und nach Lösen einer arteriellen Sperre. Hierdurch können der Schweregrad einer arteriellen oder venösen Erkrankung objektiviert und Therapieeffekte sichtbar gemacht werden.
Oszillometrie (AngER)
Die Methode erlaubt nicht-invasiv und nicht-schmerzhaft die Diagnose einer arteriellen Durchblutungsstörung der Extremitäten durch eine Analyse der Volumenpulskurven und der arteriellen Mitteldrücke.
Akrale Pulskurvenschreibung
Mit Hilfe der Photoplethysmographie können auf einfache Weise Durchblutungsstörungen der Finger und Zehen diagnostiziert und Therapieeffekte kontrolliert werden. Die Reaktion der kleinen Finger- und Zehengefäße auf Kältereize läßt sich so einfach überprüfen.
Transcutane Sauerstoffpartialdruckmessung in Ruhe und nach verschiedenen Provokationen
Mit Hilfe kleiner Meßsonden wird die Sauerstoffabgabe der Haut gemessen, die wiederum von der Hautdurchblutung abhängt. Die tcpO2-Messung ist eine wichtige Meßmethode zur Bestimmung des Schweregrades arterieller Durchblutungsstörungen und mikrozirkulärer Störungen.
Kapillarmikroskopie mit Kapillarfluss-Geschwindigkeitsmessung
Die direkte Beobachtung der kleinsten Blutgefäße des menschlichen Körpers ist mit Hilfe der Nagelfalzkapillarmikroskopie möglich. Dies ist insbesondere bei Raynaud-Syndromen ("Weißfingerkrankheit") von großer Bedeutung. Unser laserlicht- und computergetütztes Gerät erlaubt auch die genaue Messung der Flussgeschwindigkeiten der Blutzellen in den verschiedenen Abschnitten der Kapillaren.
Lichtreflexrheographie (LRR)
Einfache und völlig schmerzlose Methode zur Bestimmung der Venenklappenfunktion an den Beinen.
Phlebodynamometrie
Diese Methode erlaubt die genaue Bestimmung der venösen Druckverhältnisse. Zur Ableitung ist die Punktion einer Fußrückenvene erforderlich.
Perioperatives Risikomanagement
Patienten, die in der Klinik für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie operiert werden sollen, werden im Vorfeld auf ihr Operationsrisiko hin untersucht und ggf. wird eine weitere Herz- oder Lungendiagnostik und/oder eine gezielte medikamentöse Behandlung zur Senkung des OP-Risikos empfohlen.
Risikofaktoranalyse und -management
Für die Arteriosklerose ("Gefäßverkalkung") gibt es nicht eine isolierte Ursache. Wir führen Untersuchungen zur Klärung der individuellen Risikokonstellation (Zigarettenrauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen u.a.) durch, Bestimmen ihr Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und informieren über nicht-medikamentöse und medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten.



