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DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Klinik für Chirurgie

Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 3317
Fax: (030) 3035 - 3328
E-Mail Kontakt

Chefarzt

Prof. Dr. med. Matthias Pross

Abteilungsleitungen

Konstanze Beier (Station 2B)
Annett Sahm (Station 5A)
Babette Damm (Station 5B)

Stationen

Station 2B
Station 5A
Station 5B

AUSZEICHNUNGEN

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Schilddrüsenentfernung in minimal-invasiver Technik

Seit Anfang 2004 wird in der Klinik für Chirurgie an den DRK Kliniken Berlin | Köpenick ein weiteres modernes und innovatives Operations-Verfahren im Bereich der Schilddrüsenchirurgie angeboten: die minimal-invasive videoassistierte Schilddrüsenentfernung. Diese OP-Methode kann bei kleineren bis mittelgroßen Knotenstrumen angewendet werden und benötigt einen Hautschnitt von nur 1,5 -2 cm Länge. Das ermöglicht ein hervorragendes kosmetisches Ergebnis. Durch die Nutzung von feinen Spezialinstrumenten und einer 5mm-Videooptik können im Sinne der "Knopflochchirurgie" Teil- und vollständige Entfernungen von Schilddrüsenlappen vorgenommen werden.

Beratungen sind in der Struma-Sprechstunde der Fachambulanz am Krankenhaus möglich, Anmeldung und Sprechzeiten siehe Schilddrüsen-Sprechstunde.

Minimal Invasive Chirurgie des Leistenbruchs

Seit 1993 wird an unserer Klinik der Leistenbruch auch in minimal invasiver Technik operiert.

Über einen kleinen Schnitt am Bauchnabel wird der Bauch über eine Nadel mit Kohlendioxid "aufgeblasen" - zur Erzielung einer besseren Übersicht.
Ein starres, optisches Instrument mit einer Kamera (Laparoskop) mit einem Durchmesser von 10 mm wird über diesen Schnitt in den Bauch eingeführt.

Mit zwei Operationsinstrumenten, die links und rechts im Unterbauch plaziert werden, wird der Bruch herausgelöst und die Bruchpforte breitflächig mit einem Kunsstoffnetz von innen verstärkt, welches bei Notwendigkeit mit wenigen Titanclips fixiert wird (TAPP-Technik = transabdominelle präperitoneale Plastik)).

Das Kunststoffnetz übt einen Reiz zur Narbenbildung aus. Die entstehende Narbenplatte verschließt die Bruchpforte sehr sicher. Daher ist diese Methode besonders bei der Behandlung von Wiederholungsbrüchen empfehlenswert.

Als zweite minimalinvasive Methode ist eine Operation innerhalb der Bauchdecke möglich, ohne in den Bauchraum einzudringen (TEP-Technik = total extraperitoneale Plastik). Das Versorgungsprinzip ist identisch. Nur auf die Begutachtung der Bauchorgane, insbesondere aber der Leistenregion auf der nicht zu operierenden Seite muss hierbei verzichtet werden.

Minimal Invasive Chirurgie der Refluxesophagitis

Bei der Refluxesophagitis (Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut, die durch krankhaften Rückfluss meist von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre entsteht) werden der erweiterte Mageneingang und die verbreiterte Durchtrittsöffnung der Speiseröhre durch spezielle Nahttechniken auf ein normales Maß eingeengt (Fundoplikatio und Hiatoplastik). Diese Operation führen wir ausschließlich in minimal invasiver Technik durch.

Minimal Invasive Chirurgie der Gallenblasenentfernung

Grundsätzlich erfolgt die Cholezystektomie (operative Entfernung der Gallenblase) bei uns in minimal invasiver Technik. Nur in seltenen Fällen muß aufgrund von Komplikationen des Steinleidens wie schwerste Entzündung oder Schrumpfgallenblase mit Beteiligung von Nachbarorganen auf die herkömmliche "Schnitt"-Methode umgestiegen werden. Wegen der geringeren Schmerzintensität und der kürzeren Liegedauer nach der Operation hat sich heute überall die laparoskopische Methode durchgesetzt. Die vier Einstichstellen der Operationsinstrumente sind als Narben nach Abschluß der Wundheilung kaum noch zu sehen und garantieren ein hervorragendes kosmetisches Ergebnis und eine sehr geringe Narbenbruchgefahr.
Unsere Klinik für Chirurgie gehörte in Berlin mit zu den Schrittmachern der laparoskopischen Chirurgie. Wir operieren die Steingallenblase seit 1991 laparoskopisch.

Operation nach LONGO bei Hämorrhoiden

Mit der Methode nach LONGO setzen wir ein modernes Operationsverfahren zur Beseitigung von Hämorrhoiden oder kleinen Schleimhautvorfällen ein.

Ein Circular-Stapler (Klammernahtgerät für eine ringförmige Naht) entfernt das überflüssige Hämorrhoidalgewebe bzw. die überstehende Mastdarmschleimhaut durch den After. Die Wunde im Enddarm (kurz oberhalb des schmerzempfindlichen Afterkanals) wird mittels Titanklammern verschlossen.

Dadurch, daß die Klammernaht in der unempfindlichen Mastdarmschleimhaut liegt, entstehen im Vergleich zur herkömmlichen OP-Methode weniger Schmerzen.

Jedoch nicht jede Hämorrhoidenform ist für diese Methode geeignet.


Was genau sind Hämorrhoiden?
Hämorrhoiden sind knotenförmige Erweiterungen des normal vorhandenen Schwellkörpers im Enddarm. Sie verursachen u.a. Schmerzen, Brennen, Jucken und Nässen am After und können zu Blutungen führen. Sie können auch Ursache für Stuhlhalteschwäche (Inkontinenz) sein.

Hinsichtlich der Größe der Hämorrhoiden existieren 4 Schweregrade, von denen die Art der Behandlung abhängt. In sehr großen Hämorrhoidenknoten entstehen manchmal Blutgerinnsel, die zur Hämorrhoidenthrombose führen, im Volksmund auch als eingeklemmte Hämorrhoide bezeichnet.

Die nichtoperative (konservative) Behandlung mit Salben und Zäpfchen lindert die Beschwerden, führt aber nicht zur Verkleinerung der Knoten. Deshalb ist die Alternative ab dem Stadium II die operative Versorgung. Stadium III und IV sind der Operation vorbehalten.

Netzplastik bei Narbenbrüchen

Narbenbrüche haben nach ihrer operativen Beseitigung eine Wiederauftrittsrate von 30-50%.

Deshalb setzen wir bei großen Narbenbrüchen und insbesondere bei Rezidiven (Wiederauftreten) ein nichtauflösbares Kunststoffnetz ein.

Durch den Einsatz dieser Netzplastik wird das Wiederauftreten von Narbenbrüchen in unserer Klinik nahezu verhindert (Wiederauftrittsrate beträgt bei uns etwa 1%).

Adipositas

Schlauchmagen (sleeve gastrectomie)
Bei dieser Operation wird ein größerer Anteil des Magens entfernt. Übrig bleibt ein etwa drei cm dicker Schlauchmagen. Es kommt zu einer erheblichen, dauerhaften Verringerung des Füllungsvolumens. Das bedeutet, dass ein Sättigungsgefühl entsteht, auch wenn nur geringe Nahrungsmengen aufgenommen werden. Das "Hungerhormon" Ghrelin wird ebenso vermindert ausgeschüttet, so dass sich auch weniger "Hungergefühl" bei Patienten mit Schlauchmagen zeigt. Nach der Operation müssen die Patienten lebenslang mit Vitamin B12 zusätzlich versorgt werden.


Magenbypass

Manche Patienten nehmen trotz Anlage eines Magenbandes (gastric banding) und dem damit verbundenen Zwang zum Essen kleinerer Portionen nur ungenügend ab. Grund dafür kann die Aufnahme von Süßigkeiten in flüssiger Form (z.B. Limonaden) sein. In den USA wird deshalb mittlerweile der Magenbypass favorisiert. Bei diesem operativen Verfahren wird funktionell der Dünndarm verkürzt, indem eine Trennung vom Zwölfingerdarm vorgenommen wird. Anschließend wird dieser Dünndarmanteil mit einem künstlich angelegten kleinen "Vormagen" verbunden und Zwölfingerdarmrest und Dünndarm erneut verbunden. Wie bei der Schlauchmagen-Operation (sleeve gastrectomie) müssen auch beim Bypass die Patienten lebenslang mit Vitaminen und Spurenelementen zusätzlich versorgt werden.


Biliopankreatische Diversion mit Duodenalswitch

Das Prinzip dieser Operation beruht auf zwei Säulen: Einer Verringerrung der Nahrungszufuhr durch Bildung eines Schlauchmagens und zusätzlich einer Mangelverdauung. Es ist also ein Kombinationsverfahren mit biliopankreatischer Diversion (Umleitung der Verdauungssäfte über eine lange Strecke) sowie Magenverkleinerung durch eine Teilentfernung des Magens. Der "Magenpförtner" - also der Ausgang- bleibt erhalten. Der dann gebildete gemeinsame Verdauungskanal ist nur etwa 50 bis 100 cm lang und die Nahrung wird  erst verspätet mit den Verdauungssäften (Galle und Bauchspeicheldrüsensekret)  vermengt. Dadurch wird die Verdauung und Aufnahme hochkalorischer Nahrungsmittel wie Fett und Kohlenhydrate verringert.

Studien und Qualitätskontrolle in der operativen Therapie der Adipositas

Unsere Klinik nimmt an der Qualitätssicherungsstudie der operativen Therapie der Adipositas teil.

Ziel dieser Studie ist es, den aktuellen Stand  der bariatrischen Chirurgie  in Deutschland zu erfassen sowie flächendeckende Daten bezüglich der Indikationsstellung und des Durchführung bariatrisch-chirurgischer Eingriffe zu sammeln, da es bis dato in Deutschland noch keine prospektive Datenerfassung zur Adipositaschirurgie gibt.

Die Studienleitung und -organisation erfolgt über das Departement für Allgemein- und Viszeralchirurgie des SRH Waldklinikums Gera.


Unsere Kooperationspartner

Eine erfolgreiche Behandlung erfordert interdiziplinäre Zusammenarbeit.

Die Betreuung vor, während und nach der Operation erfolgt zusammen mit unseren Kooperationspartnern.

DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Klinik für Innere Medizin - Schwerpunkt Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie, Nephrologie

Chefarzt Prof. Dr. med. Stefan Kahl

Telefon: (030) 3035 - 3318

DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Klinik für Innere Medizin -
Schwerpunkt Angiologie und Diabetologie
Chefarzt PD Dr. med. Kilian Rittig
Telefon: (030) 3035 -  6150

DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

PD Dr. med. Hartmut Kern
Dr. med. Uwe Redlich

Ernährungsberatung und Erährungstherapie
Susann Müller
Katrin Eger

Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Daniela Wieners, Peter Stephan Pantlen
Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Spandauer Damm 130
14050 Berlin

Kontakt /Adipositassprechstunde
Dienstags  14.00 Uhr - 16.00 Uhr

DRK Kliniken Berlin | Köpenick
Klinik für Chirurgie

Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Pross
Oberärztin Dr. med. Christina Ritter

Anmeldung erbeten unter
Telefon: (030) 3035 - 3317
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