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DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Klinik für Chirurgie

Salvador-Allende-Straße 2-8
12559 Berlin
Wegbeschreibung

Tel.: (030) 3035 - 3317
Fax: (030) 3035 - 3328
E-Mail Kontakt

Chefarzt

Prof. Dr. med. Matthias Pross

Abteilungsleitungen

Konstanze Beier (Station 2B)
Annett Sahm (Station 5A)
Babette Damm (Station 5B)

Stationen

Station 2B
Station 5A
Station 5B

AUSZEICHNUNGEN

3

Minimal-Invasive Chirurgie (MIC)

(Synonyme: Schlüssellochchirurgie, Knopflochchirurgie, Laparoskopische Chirurgie, Endoskopische Chirurgie)

Die Klinik für Chirurgie bietet ein breites Spektrum an Operationsmethoden. Ein Schwerpunkt liegt in der minimal-invasiven Chirurgie. In dieser Technik wird seit 1993 operiert. Angeboten werden minimalinvasive Operationen

  • des Leistenbruchs
  • der Gallenblase bei Steinleiden (Cholezystektomie)
  • bei Appendizitis (Wurmfortsatzentzündung)
  • bei entzündlichen Dickdarmerkrankungen
  • bei Magendurchbruch
  • bei Zwerchfellbruch
  • bei Refluxesophagitis
  • bei Verwachsungen des Bauchfells
  • zur Klärung unklarer Bauchbeschwerden

Tumorchirurgie (Onkologische Chirurgie)

Ein weiterer, wesentlicher Schwerpunkt unserer Klinik ist die Tumorchirurgie aller Bauchorgane, einschließlich der Chirurgie

  • des Magenkrebs
  • des Dick- und Enddarmkrebs
  • der Lebermetastasen (u.a. Leberteilentfernung)
  • des Gallenblasen-, Gallengangs- und Bauchspeicheldrüsenkrebs

sowie die Behandlung des Schilddrüsenkarzinoms (bösartige Erkrankung der Schilddrüse). Zur exakten Bestimmung der Tumorausdehnung steht uns zu jeder Zeit die Schnellschnittbegutachtung (feingewebliche Untersuchung) durch einen erfahrenen Pathologen zur Verfügung. Unsere Klinik ist Mitglied des Tumorzentrums der Universitätsklinik Charité. In enger Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum und den niedergelassenen Kollegen erfolgt die Nachbetreuung der betroffenen Patienten in unserer Klinik sowohl stationär als auch ambulant.

In der Nachsorgesprechstunde unserer Klinik können u.a. erfolgen:

  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen
  • die adjuvante und palliative Chemotherapie bzw. Antikörpertherapie
  • die Abklärung der Indikation zur Strahlentherapie und Vermittlung in die Strahlenklinik der Charité
  • Port-Implantationen im Ambulanten Operationszentrum (AOZ)
  • eine adäquate Schmerztherapie in Zusammenarbeit mit der Schmerzsprechstunde der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin in unserem Hause

Zur Onkologischen Nachsorgesprechstunde

Schilddrüsenchirurgie

In intensiver Zusammenarbeit mit den niedergelassenen KollegInnen und der Nuklearmedizinischen Praxis auf dem Klinikgelände erfolgt bei uns eine qualifizierte operative Behandlung aller gutartigen und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen. Dabei kommt modernste Technik zum Einsatz (Ultracision). Wir verwenden ein spezielles Gerät (Neuro-Sign) zur sicheren Darstellung des Stimmbandnerven (N. recurrens).

Während der Tumoroperationen steht uns zur exakten Bestimmung der Tumorausdehnung jederzeit die Schnellschnittbegutachtung (feingewebliche Untersuchung) durch einen erfahrenen Pathologen zur Verfügung.

Seit Anfang 2004 wird in der Klinik für Chirurgie der DRK Kliniken Berlin | Köpenick ein weiteres modernes und innovatives Operations-Verfahren im Bereich der Schilddrüsenchirurgie angeboten: die minimal-invasive videoassistierte Schilddrüsenentfernung

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten des Zentrums für Schilddrüsenchirurgie.

Proktologie (Enddarmchirurgie)

Im Bereich der Endarmchirurgie setzen wir moderne Operationsverfahren, wie z. B. die Methode nach LONGO ein.

Folgende Krankheiten werden von uns u.a. chirurgisch behandelt
  • Analfissur, Analfistel, Analabszesse
  • Hämorrhoiden, Schleimhautvorfall
  • alle gutartigen und bösartigen Geschwulstkrankheiten des Enddarms (Rektum)

Chirurgie der Divertikelkrankheit

Divertikel sind blindsackartige Ausstülpungen der Darmschleimhaut, die ohne Beschwerden keinen Krankheitswert haben. Schmerzen und Fieber treten erst auf, wenn sich Divertikel entzünden. Zu dieser sogenannten Divertikulitis kommt es also erst, wenn Kotrückstände in den Divertikeln über mechanische Reizung zur Entzündung führen. Desweiteren ist als Komplikation eine stärkere Blutung aus dem Divertikel möglich.

Kommt es zu Komplikationen der Divertikelkrankheit, wie

  • häufige Entzündungsschübe
  • Blutung
  • gedeckte oder freie Durchbrüche in die Bauchhöhle oder
  • narbige Darmverengung

kann eine chirurgische Behandlung notwendig werden. Dafür stehen in unserer Klinik folgende Operationsverfahren zur Verfügung:

  • Entfernung des divertikeltragenden Dickdarms vorwiegend minimal-invasiv, in seltenen Fällen über einen Bauchschnitt

Chirurgie des Leistenbruchs

Leistenbrüche können durch Schnittführung über dem Leistenband und offene Bruchversorgung oder durch eine minimal-invasive Technik versorgt werden. Seit 1993 wird an unserer Klinik der Leistenbruch vorwiegend minimal-invasiv operiert. Weitere Informationen zum Schwerpunkt minimal-invasive Chirurgie des Leistenbruchs

Chirurgie der Bauchwand- und Narbenbrüche

Narbenbrüche können nach Operationen früher oder später (auch nach vielen Jahren) entstehen. Die Narbenbrüche machen den größten Anteil der Bauchwandbrüche aus.

Eine nichtoperative (konservative) Behandlung zur Beseitigung des Bauchwand- oder Narbenbruches ist nicht möglich. Es kommt nur die Operation in Frage. Ohne Operation kann es früher oder später zur Einklemmung kommen. Die Operation ist in jedem Alter möglich und kann, wenn keine Einklemmung (Notfall) vorliegt, zum Zeitpunkt der Wahl erfolgen.

Wir bevorzugen in unserer Klinik die herkömmliche (konventionelle oder "offene") Methode zur Operation der Bauchwand- und Narbenbrüche, wobei oft wegen der Größe des Defektes ein Netz eingenäht werden muss. Mit der Netzimplantation haben wir große Erfahrungen.

Netzplastik bei Narbenbrüchen

Adipositaschirurgie

Bei krankhaftem Übergewicht bzw. Fettleibigkeit bieten wir verschiedene Therapiemöglichkeiten u.a. auch operative Verfahren, an.

Informieren Sie sich hierzu umfassend unter Zentrum für Adipositaschirurgie

Ambulantes Operationszentrum (AOZ)

Im ambulanten Operationszentrum der DRK Kliniken Berlin | Köpenick führen wir ambulante Operationen durch. Durch die neuen schonenden Operationsverfahren und durch die Gesundheitsreform ist es möglich geworden, vermehrt ambulante Operationen durchzuführen. Diese Operationen erfordern eine enge Kooperation mit den Hausärzten und niedergelassenen Chirurgen.

Nicht jede Operation und nicht bei jedem Patienten können ambulante Operationen durchgeführt werden.

Wesentliche Voraussetzungen für ambulante Operationen sind

  • keine wesentlichen Risikoerkrankungen
  • eine Betreuung im häuslichen Milieu für die Zeit nach der Operation
  • ein Wohnort, der einen schnellen Arztbesuch ermöglicht
  • kleinere spezifische Operationen - kleine Bauchwandbrüche, kleine Leistenbrüche, Operationen in der Afterregion (Polypen, Fisteln, Abszesse), Gewebe- oder Tumorentfernungen in der Haut, kleinere kinderchirurgische Eingriffe und andere operative Eingriffe an der Körperoberfläche

Die Vorbereitung und Entscheidung zum operativen, ambulanten Eingriff erfolgt in der Chirurgischen Aufnahmesprechstunde. Hier werden auch die entsprechenden Vorbereitungen durchgeführt. Zu dieser Sprechstunde ist die Vorlage eines Einweisungsscheins Ihres ambulant behandelnden Arztes erforderlich

Ambulante Kinderchirurgie

Alle geplanten kinderchirugischen Eingriffe führen wir in der Regel ambulant durch.

Dazu gehören Operationen

  • des Leistenbruchs
  • des Nabelbruchs
  • des Hodenbruchs
  • des Hodenhochstands
  • der Phimose (Vorhautverengung)
  • von Halszysten/ Halsfisteln
  • Ohranlegeoperationen

Um größere Wartezeiten für unsere kleinen Patienten zu vermeiden, erfolgt je nach Operationszeitpunkt ein gestaffeltes Einbestellen.

Die Operation wird durch einen Facharzt/Fachärztin für Kinderchirurgie durchgeführt.

Die Betreuung um die Operation herum erfolgt durch eine erfahrene Krankenschwester unter Anleitung des Narkosearztes und des Operateurs.

Ausdrücklich erwünscht ist die Anwesenheit der Eltern oder eines Elternteils am Bett des Kindes in der Zeit vor und nach der Operation.

1 - 2 Stunden nach der Operation kann das erste Mal getrunken werden. Die Entlassung nach Hause erfolgt erst nach einer Abschlussuntersuchung durch den Narkosearzt und den Operateur bis spätestens 14.30 Uhr.

Selbstverständlich geben wir schmerzstillende Medikamente mit.

Notfallchirurgie 24 Stunden

Rund um die Uhr steht ein erfahrenes Operationsteam unter Leitung eines Oberarztes zur Verfügung, so dass zu jeder Tages- und Nachtzeit bei akuten chirurgischen Erkrankungen sofort operiert werden kann.

Die Indikation zur sofortigen Operation wird immer durch einen Oberarzt gestellt.

Die Notfallchirurgie wird durch die ständige Verfügbarkeit der Diagnostik (wie CT, Endoskopie, Angiografie, Sonografie, Röntgen und Laboruntersuchung) unterstützt.

Zu den häufigsten behandelten chirurgischen Notfällen gehören

  • Wurmfortsatzentzündung (Appendizitis)
  • akute Gallenblasenentzündung (Cholezystitis)
  • Darmverschluss (Ileus)
  • Durchbruch eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüres (Perforation eines Ulcus ventriculi/duodeni)
  • eingeklemmte Leisten-, Bauchwand- und Narbenbrüche (Inkarzerierte Hernien)