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DRK Kliniken Berlin | Köpenick

Salvador-Allende-Straße 2 – 8
Haupteingang (Eingang Nord): Müggelschlößchenweg
12559 Berlin
Wegbeschreibung
Lageplan

Tel.: (030) 3035 - 3000
Fax: (030) 3035 - 3320
E-Mail Kontakt

Ärztliche Leitung

Prof. Dr. med. Matthias Pross

Pflegedienstleitung

Astrid Weber

Kaufmännische Leitung

Cornelius Held

Bauarbeiten im Müggelschlößchenweg

Aufgrund von Bauarbeiten wird der Müggelschlößchenweg bis Ende August 2017 zur Einbahnstraße.

Die Zufahrten zum Klinikgelände und den Parkplätzen kann weiterhin genutzt werden.

Beim Verlassen muss das Klinikgelände über die Erwin-Bock-Straße in Richtung Müggelheimer Damm umfahren werden.

Qualität verstehen und leben

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100-Jahre-Geburtstagsparty und Tag der offenen Türen in Köpenick

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Gelungener Festtag zusammen mit den Mitarbeitern und Hunderten Besuchern, die viel Interesse zeigten an der weißen Zeltstadt und an den Führungen in der Klinik. Scheckübergabe an die Krankenhausleitung durch die Oberin für den Klinikpark.

Mit dem Sommer-und Gute-Laune-Song „Happy“ von Pharaell Williams startete die Band GMT Berlin am 24. Mai 2014 um Punkt 14 Uhr die große 100-Jahre-Geburtstagsparty unserer Köpenicker Klinik. „Happy“, übersetzt glücklich, könnte denn auch das Motto des gelungenen Nachmittags lauten. Denn das Wetter spielte bestens mit und die Köpenicker kamen in Scharen, um ihrem Krankenhaus persönlich zu gratulieren an diesem besonderen Tag der offenen Tür.

Die Krankenhausleitung hatte im Klinikpark eine große weiße Zeltstadt mit dicken roten Schleifen und vielen bunten Luftballons aufbauen lassen und nahezu alle Kliniken präsentierten ihre Leistungsspektren im Grünen. Begrüßt wurden die Gäste von dem bekannten Moderator Jürgen Karney, der an das Festmotto „Modern, aus Tradition“ erinnerte und dann den „Staffelstab“ gleich an den Verwaltungsleiter Frank Armbrust und die gesamte Krankenhausleitung Dr. med. Hartmut R. Kern (Ärztlicher Leiter) und Astrid Weber (Pflegedienstleitung) weitergab. Frank Armbrust hat selbst bereits 25 Jahre die Geschicke des Krankenhauses als Verwaltungsleiter begleitet und gestaltet und betonte, dass in diesem Vierteljahrhundert viel passiert ist. Die Klinik sei in der Zeit aber eigentlich immer jünger und moderner geworden. An diesem Tag nun, so Armbrust, zeigt die gesamte Belegschaft den Köpenickern, wie sich das Krankenhaus entwickelt hat. Zugleich wies Herr Armbrust auf die frisch gedruckte Festschrift hin, die an dem Stand der Unternehmenskommunikation zusammen mit der aktuellen Imagebroschüre und dem Rotkreuz-Magazin verteilt wurde.

Oberin Doreen Fuhr begrüßte anschließend alle Mitarbeiter und Gäste und ermunterte, an diesem Tag der offenen Tür durch viele Türen zu gehen, denn unabhängig von der weißen Zeltstadt wurden zum Beispiel auch zahlreiche Führungen in die Radiologie, in das KreißsaalHotel oder in den OP angeboten.

Das Krankenhaus, so Oberin Fuhr, steht für den Kreislauf des Lebens, ebenso wie ein Park. Die DRK-Schwesternschaft Berlin hat das neue Projekt GrüntSchön ins Leben gerufen, unterstützt werden soll die Verschönerung des Patientenparks in Köpenick. Als erste Spende überreichte Oberin Fuhr an die Krankenhausleitung einen Scheck in Höhe von 5.400 Euro. Der Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin, Ralf Stähler, betonte, dass das Gebäude nichts ohne die Mitarbeiter wäre, die dort arbeiten und bedankte sich für die Leistung aller.

Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Gesundheitsstadträtin, Ines Feierabend, nutzte die Gelegenheit für einen historischen Rückblick. Sie erinnerte daran, dass das Krankenhaus einst Kreiskrankenhaus war und mit elf Krankenschwestern und 149 Betten angefangen hat. Frau Feierabend betonte, das Haus habe nach der Übernahme durch die DRK-Schwesternschaft Berlin in den 90er Jahren einen nachhaltigen Modernisierungsschub erhalten. Sie lobte die Qualität der Versorgung und dass man in der Klinik immer die Gewissheit habe, schnelle und kompetente Hilfe zu bekommen.

Der Ärztliche Leiter des Krankenhauses, Dr. Hartmut Kern, bedankte sich für die Spende für den Klinikpark und ermunterte alle Besucher, den Klinikbeschäftigten Löcher in den Bauch zu fragen. Doch zunächst zeigte der Zirkus Cabuwazi sein Können, die jungen Leute balancierten auf Bällen, am Trapez oder jonglierten kunstvoll Reifen. Wie sich die Trachten der Schwestern im Laufe der Jahrhunderte gewandelt haben, davon konnten die Gäste dann auf der Bühne einen Eindruck gewinnen, als junge Schwesternschülerinnen und andere Freiwillige die unterschiedlichen Trachten präsentierten und historisch erläuterten. Wie sich die Narkose gewandelt hat, von der brachialen Seilmethode, über die Äthernarkose bis heute, davon berichtete der Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Dr. Hartmut R. Kern im Gespräch mit dem Moderator Jürgen Karney. Beim abwechslungsreichen Bühnenprogramm informierten unsere Chef- und Oberärzte über unterschiedliche Erkrankungen, dazwischen sorgte GMT Berlin für musikalische Unterhaltung und der Zirkus lieferte artistische Einlagen.

Auch an den weißen Ständen wurde sehr viel Interessantes geboten. Besucher konnten durch ein überdimensionales Arterienmodell spazieren, sich einen Bypass, einen Thrombus oder gigantische Blutplättchen anschauen. Getreu dem diesjährigen Festmotto der Klinik „Modern, aus Tradition.“ präsentierte die Historische Truppe vom DRK einen alten Schwesternkoffer mit Glasspritzen, Kerzen, Borsalbe, Waschlappen und Seife und einem großen Defibrillationsgerät. Alles original, so wie es früher halt mal war. An einem großen Stand zeigten die Ehrenamtlichen DRK-Mitarbeiter sich im authentischen altmodischen Outfit in grauer, dicker Filzuniform mit Abzeichen und vielen originalgetreuen Utensilien. So konnte man sich zum Beispiel chirurgisches Besteck aus dem Jahr 1915 anschauen, solches wurde vermutlich auch in der Köpenicker Klinik, die am 3. Januar 1914 eröffnet wurde, verwendet.

Viel Geschichtliches präsentierte auch die Ausstellung in der alten Baracke – vom alten gynäkologischen Stuhl, über Tastentelefone bis hin zum Neugeborenenbettchen. Da durften natürlich auch historische und moderne Rettungsfahrzeuge nicht fehlen. Mit denen war der Geschäftsführer der DRK-Rettungsdienst Berlin gGmbH, Heiko Jünger, angereist. Sich einfach mal kostenlos von einem professionellen Schnellzeichner porträtieren lassen, diese Chance nutzten auch viele – die Schlange am Stand des Karikaturisten war lang. Junge Besucher wollten unbedingt ein Krokodil, einen Marienkäfer oder eine Blume mit nach Hause nehmen. Die gab es kostenlos und wunderschön anzuschauen am Stand der Ballonkünstlerin.

Für Furore sorgte der Age-Man. In der Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Geriatrie konnten Besucher im Alterssimulationsanzug testen wie es ist, wenn der Körper 80 Jahre alt ist.

Etwa 30 Gäste drängelten sich in einen OP – alleine bei einer Führung! Viele ehemalige Patienten wollten mal bei vollem Bewusstsein ansehen, wie ein Operationssaal so aussieht.

Gegen 18.30 Uhr endete dann am Samstag der erfolgreiche Happy-Tag der offenen Türen in Köpenick.